Sibylle Geiger

Malerin und Kostümdesigner

cinema

Im Jahr 1965 arbeitet Sibylle Geiger als Kostümbildnerin für den italienischen Film.
In diesen Jahren feierte neben den engagierten Filmen auch der Genrefilm große Erfolge, insbesondere Unterhaltungskomödien und der sogenannte Spaghettiwestern.

Die Produktion und die wirtschaftlichen Erfolge der beiden letztgenannten Gattungen erreichten ungeahnte Höhen.
Allein in den 1960er-Jahren wurden - ohne die beliebten Heldenzyklen wie beispielsweise Zorro zu erwähnen - mehr als siebzig Westernfilme in Cinecittà und Spanien gedreht. Daraus entwickelte sich ein eigener Drehbuchstil und eine besondere Art des Filmemachens, mit Methoden für Einstellungen, Schnitt und Ton, die später zum Leitmotiv eines internationalen Filmkults wurden.

Heute zählen zu den größten Bewunderern dieses rein italienischen Genres die größten Regisseure und Drehbuchautoren Amerikas. Es ist kurioserweise ihnen zu verdanken, dass den italienischen Regisseuren und Darstellern, die lange Zeit unter ihren englischen Pseudonymen bekannt waren, ihre ursprünglichen, italienischen Namen zurückgegeben wurden.
Zu erwähnen sind hier Sergio Leone, Alfonso Brescia, Giuliano Gemma, Lucio Fulci, Sergio Sollima, Michele Soavi, Sergio Grieco und Rosalba Neri.

Die finsteren Blicke, die wütenden Leidenschaften, die spektakuläre Aggressivität dieser von Tex Willer-Comics inspirierten Antihelden trugen die Kostüme von Sibylle und damit das Ergebnis ihrer Fantasien.
Sybille Geiger arbeitete auch für viele Filme von Franco Franchi und Ciccio Ingrassia. Damit wurde sie an der Seite von Regisseuren wie Gianni Grimaldi und Marcello Ciorciolini zu einer wichtigen Adresse im vielfältigen Mosaik der Filmkomödien, die im tiefsten Italien ebenso spielten wie in den großen Städten.

Hunderte Entwürfe und Kostüme, die für die zahlreichen Aufträge entworfen, ausgewählt oder geschaffen wurden, sind eine Art Chronik dieser Kunst der Bühne, des Abenteuers, der Leidenschaften und - vor dem Hintergrund der Musik von Ennio Morricone oder Riz Ortolani - der Revolverschüsse, der Lachstürme und der schwebenden Sonnenuntergänge.

 

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