Sibylle Geiger

Malerin und Kostümdesigner

GIULIANO GEMMA - (Rom, 2. September 1938)
Er wird auch im Ausland und beim breiten Publikum dank zweier Erfolgswestern rasch bekannt: In Eine Pistole für Ringo und Ringo kommt zurück spielt er unter dem Pseudonym Montgomery Wood. Mit seiner perfekten Darstellung eines Revolverhelden wird er danach in vielen Western auftreten. Ab 1970 dreht er auch Filme mit höherem Anspruch und kehrt dann mit der Figur des Tex Willer wieder zum Western zurück.

PETER LEE LAWRENCE - (München, 21. Januar 1945 – 19. April 1974)
Eines der bekanntesten Gesichter des italienischen Wildwestfilms. Lawrence hatte eine zwar nur kurze, aber desto intensivere Karriere. In seinen Filmen zeichnet er sich durch sein professionelles Spiel, seine Anpassungsfähigkeit und sein Engagement aus, obgleich seine Figuren natürlich oft in den Stereotypen dieses Genres verharren. Sein erster Film war Für ein paar Dollar mehr von Sergio Leone (1965). Er starb mit nur 29 Jahren. Sein wirklicher Name war Karl Hirenbach.

GIANNI GARKO - (Zara, Jugoslawien, 15. Juli 1935)
Er beginnt eine Theaterlaufbahn und kam 1958 in Schau heimwärts, Engel (Veglia la mia casa, angelo) unter der Regie von Luchino Visconti zum Film. Ebenfalls im Jahr 1958 trat er im Fernsehspiel Die Schatzinsel auf. Er galt als seriöser und gut vorbereiteter Schauspieler. Seinen Durchbruch erlebte er als Revolverheld Sartana in einigen Spaghettiwestern unter der meisterhaften Regie von Giuliano Carnimeo.

FERNANDO SANCHO - (Zaragoza, 7. Januar 1916 – Madrid, 31. Juli 1990)
Spanischer Schauspieler mit beeindruckender Persönlichkeit, spielte in einem Dutzend Italowestern mit und entpuppte sich als einer der besten Schurken dieses Genres. Er interpretierte perfekt die Rolle des Gegenspielers und erweckte gut hundert grausame und gnadenlose Filmfiguren zum Leben. Ende der 50er-Jahre war er ein unverzichtbarer Bestandteil der Western von Tessari und Grimaldi und spielte auch in den lustigen Parodien von Franchi und Ingrassia mit.

ANTONIO MOLINO ROJO - (Venta de Baños, Palencia, 1926)
Trat regelmäßig in Filmen von Sergio Leone und in zahlreichen Spaghettiwestern auf. Im Abspann werden Komparsen nicht erwähnt, aber die nicht erwähnten Schauspieler und die erfundenen amerikanischen Namen sind eine der Eigenheiten des Genres. Er spielte unter anderem in folgenden Filmen mit: Für eine Handvoll Dollar, Für ein paar Dollar mehr, Spiel mir das Lied vom Tod, Der Schatten des Zorro, I due pistoleri, Zwei glorreiche Halunken, Desperado. Er trat auch unter dem Namen Red Mills auf.

BEBA LONCAR - (Belgrad, 28. April 1943)
Die Karriere von Beba Loncar begann in den 1960er-Jahren mit dem Film Raubzug der Wikinger, einem Wikingerspektakel. Sie unterschrieb bei Columbia Pictures für zwei Filme pro Jahr und wurde 1964 von Mauro Bolognini für den Film La donna è una cosa meravigliosa engagiert, der beim Filmfestival Venedig vorgestellt wurde. Pietro Germi engagiert sie für den Film Aber, aber meine Herren, der 1966 den Hauptpreis in Cannes gewann. Danach spielte Beba in vielen ähnlichen Filmen wie Hermann der Cherusker – Die Schlacht im Teutoburger Wald, Und ewig knallen die Räuber, Sein Wechselgeld ist Blei. Ihr letzter Film stammt aus dem Jahr 1983.

ROSALBA NERI - (Forlì, 19. Juni 1939)
Mit ihren aufregenden Kurven, katzenhaften und aggressiven Bewegungen spielte sie in Samson gegen die Korsaren des Teufels von Luigi Captano und trat dann in Filmen sehr unterschiedlichen Genres auf (Thriller, Horror, Western, Erotik), immer wieder in Gestalt gefährlicher Frauen als Hexe, Vampir, Spionin. Sie arbeitete mit Luigi Comencini, Roberto Rossellini, Sergio Corbucci, Mario Bava, Marco Ferreri und Lucio Fulci.
Sie benutzte das Pseudonym Sara Bey und Sara Bay.

Quelle:
E. Lancia, F. Melelli, Dizionario del cinema italiano. Attori stranieri del nostro cinema, Rom, Gremese Editore 2006

 

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